Weihnachten und Silvester mal anders

MERRY CHRISTMAS and HAPPY NEW YEAR!!! Ich hoffe, ihr hattet alle einen gesegnetes Heiligabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015. Auf dass es erfolgreich wird und sich alle Vorhaben und Wünsche erfüllen!

Nun bin ich schon fast 5 Monate hier und der Dezember ist zu Ende. Unglaublich, wie die Zeit rennt. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, schon drei Jahre hier zu leben, doch andererseits kann ich kaum glauben, dass fast die Hälfte rum ist. Soviel gibt es hier noch zu bereisen, soviele Orte zu sehen … die Zeit scheint nicht zu reichen 🙂 Überwiegend glücklich schaue ich zurück auf die letzten Monate und das ganze Jahr 2014. Einen kleinen Jahresrückblick werde ich in den nächsten Wochen geben 😉

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ein kleiner Weihnachtsbaum-Versuch

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nach dem ersten Regen!

Was jetzt viel mehr interessiert ist das Weihnachtsfest. Wie wird es hier gefeiert und wie habe ich den Heiligabend verbracht?!

Nach einigen weniger interessanteren Tagen in Manga mit viel Heimweh sind Melanie und ich am 23. Dezember mit dem Bus nach Nairobi gestartet, um Melanies Eltern in Kenia zu begrüßen. Am Verkehr hat man gemerkt, dass Weihnachten bevorsteht, denn wir haben gut 3 Stunden mehr gebraucht als sonst. Allein zwei Stunden standen wir in einem Viertel in Nairobi an einer Stelle fest – zu viele Menschen fahren in diesen Tagen nach Hause zu ihren Familien. Dem Ganzen schloss sich dann etwas Hektik an, da wir über drei Ecken jemanden gefunden haben, bei dem wir schlafen durften. Wir kannten jedoch weder die Person, noch hatten eine Nummer oder wussten, wo die angegebene Straße ist! Doch schlußendlich haben wir alles gefunden. Viel Zeit hatten wir nicht und haben mehr oder weniger nur unsere Sachen ins Haus geschmissen. Denn das letzte Matatu zum Flughafen sollte 22 Uhr fahren. Doch wieder wurden wir falsch informiert und seit 17 Uhr fuhr schon nichts mehr. Also konnten wir uns nun Zeit lassen , haben Burger gegessen und uns in eine Bar gesetzt. Mit einem Taxi (puuuh teuer) haben wir dann gegen 23 Uhr den Ausgang des Flughafens erreicht. Doch noch mussten wir über 4 Stunden warten. Denn Melanies Eltern sollten erst 3.30 Uhr ankommen. Auf dem Boden sitzend vor dem Flughafen, eine DVD guckend, nur mit kurzer Hose und Shirt und in KENIA – so habe ich wohl noch nie in den Heiligabend gestartet 😀

Nach Mitternacht habe ich dann ein ganz liebes Päckchen von meiner lieben Freundin Sarah ausgepackt, unter Tränen Briefe gelesen und mich der Schokolade erfreut. Die Post ist ansonsten diesen Monat leider nicht ganz so fix wie sonst. Erst jetzt erreichen mich Grüße von Ende November. Doch auch im Januar freue ich mich noch über jeden Schokoweihnachtsmann 🙂

Um halb vier dann die erleichternde Ansage, dass das Flugzeug gelandet ist. Da waren wir direkt wach und meine, aber vorallem natürlich Melanie´s Spannung stieg mit jeder Minute, die wir auf Lisa und Paul warteten. (Waren übrigens noch einige Minuten!) Die Überraschung ist definitiv gelungen, ihre Eltern haben uns absolut nicht erwartet gehabt!

Nach dem Preisgeben unserer Unterkunft wurde entschieden, dass wir direkt mit zum Hotel kommen. Das Angebot haben wir natürlich nicht ausgeschlagen 😛 Wir wurden völlig überwältigt!!! Das Hotel entpuppte sich als 5 Sterne-Hotel mit wohl allem Luxus, den ich mir nur ausmalen könnte. Ein Doppelbett-Zimmer mit Tv (sogar amerikanische Sender), Kühlschrank gefüllt mit Alkohol (leider nicht kostenlos :D), Schreibtisch, Sessel, Kleiderschränke, Badezimmer mit heißer Dusche und Badewanne und Föhn!

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Doch die Zeit zum Erkunden haben wir auf später verschoben und sind halb sieben ins superweiche Bett gefallen. Zwei Stunden später klingelte uns der Wecker wieder raus. Ich glaube, ich stand über 30 min unter der prickelnden Wasserfalldusche. Der Raumservice fragte an, ob er uns kostenlos Tee kochen kann oder die Schuhe putzen. Doch wir wollten ohnehin gerade los zum Frühstücksbuffett und haben das Angebot angelehnt. Das inklusive Frühstück hatte wohl so ziemlich alles zu bieten, wovon ich die letzten fünf Monate geträumt habe. Pancakes, Eier, Kartoffelecken, verschiedenes Müsli, Früchte wie Ananas, Wassermelone, Erdbeeren und Mango, Joghurt, KÄSE und SALAMI, dunkles Brot!, Quarkspeise, frisch gepresste Säfte und so weiter … schlichtweg ein Traum gegenüber Ugali!

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sieht das nicht geil aus

Anschließend hat uns der private Fahrer der Gettler´s abgeholt und uns zum Giraffen Centre in Nairobi gebracht. Dort leben in einem Park etwa 10 Giraffen. Man besteigt eine Anhöhe und bekommt Giraffenfutter. Das erste Mal, dass ich eine Giraffe angefasst und auf Augenhöhe gefüttert habe! Das Fell ist sehr weich und die Zunge suuuper lang 😀 Außerdem habe ich eine Babyschildkröte auf die Hand genommen.

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Lisa

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Paul

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Mama Schildkröte

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und Baby Schildkröte

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Zungenkuss mit Melanie

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Giraffe Daisy

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Dann sind wir zu einem netten Museum gefahren. Vllt kennt ja jemand von euch den Film „Jenseits von Afrika“ über Karen Blixen, welche nach Afrika heiratet und eine Kaffee-Plantage managet. Wir waren auf der 800 Hektar großen Mbagathi-Farm am Fuße der Ngong-Berge, haben uns die Kaffeemaschinen erklären lassen und ihr damaliges Haus betrachtet. Daswar alles sehr interessant und viele Teile des Filmes wurden hier original gedreht. Sehr schön, alles mal live zu sehen und die Werke dieser außergewöhnlichen Frau zu sehen.

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Kreischende Affen haben uns dort begleitet

Außerdem haben wir eine kleine Werkstatt in der Nähe besucht, wo man den Frauen beim Herstellen von Perlenketten und -armbändern zuschauen kann. Doch aufgrund der Ferien war diese geschlossen, wir haben nur durch die Fenster uns vorstellen können, wie es abläuft.

Anschließend wurden wir vom Fahrer Peter in der Innenstadt abgesetzt und haben in unserem Lieblingscafé Mittag gegessen. Der Plan vom Besuch des Uhuru-Parkes fiel durch plötzlich einsetzenden Regen ins Wasser. Ich war froh, wenigstens meine Strickjacke dabei gehabt zu haben, um meine Kamera zu schützen. Ehrlich, solch einen Regen habe ich noch nie in Nairobi erlebt, die Wassermassen strudelten auf den Straßen und zum Teil sind wir durch Pfützen bis zu den Knien gelaufen. Nach 30 min erreichten wir das Hotel (zum Glück ist es trotz Regen nie kalt) und eine heiße Dusche hat alles wieder wettgemacht. Lisa und Paul haben sich für ein paar Stunden schlafen gelegt, während Melanie und ich aufm Bett gehüpft sind und dreimal geduscht und gebadet haben! Wir haben den Luxus volle Kanne ausgenutzt, einfach nur aus Spaß dreimal beim Raumservice durchgeklingelt, um was zu fragen und nackedei rumgelaufen, einfach weil man es KANN! Es war so entspannt, nicht aufs Geld schauen zu müssen (da alles inklusive war) und sich kein Bett teilen zu müssen, weil es einfach billiger ist! Die kochend heiße Badewanne war sogar so ungewohnt für meinen Körper, dass ich mich etwas trunken gefühlt habe 😀 Außerdem musste ich natürlich das kostenlose Fitnessstudio im Hotel besuchen, für den Swimming Pool war es leider zu verregnet.

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Straße oder Fluss?

Abends haben wir dann mit Lisa und Paul in Bademäntel gewickelt, leckeres Essen aufs Zimmer bekommen. Pizza für 20 Euro :O Dann hat Melanie Videos gezeigt, wo sie mich zu Tode erschreckt und wir haben unsere tausenden Fotos der letzten Monate preisgegeben!

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Ach habe ich erwähnt, dass Weihnachten war! Ja genauso, wie ihr es vermutlich beim Lesen vergessen habt, so ging es mir auch den Tag. Jedesmal wenn ich daran gedacht habe, wurde mir ganz mulmig. Also habe ich einfach versucht, den Heiligabend zu verdrängen und mich auf den schönen, wenn auch super unweihnachtlichen Tag zu konzentrieren. Das einzige, was an Weihnachten erinnert hat, waren die Weihnachtsbäume und Lichterketten im Hotel, die Lebkuchenstadt und die Bescherung von Melanie´s Eltern (wie lieb, sogar extra einen Tag vorverlegt aufs deutsche Weihnachtsfest). Melanie hat eine riesige amerikanische Socke gefüllt mit Geschenken bekommen und eine Menge Süßes. Ich habe auch was bekommen *-* Ein amerikanisches Shirt und traditionelle Candies. Habe mich total gefreut!

Bevor wir ins Land der Träume gefallen sind, haben mich meine Eltern noch angerufen. Wir haben kurz erzählt, mir wurde „Stille Nacht“ gesungen (Mitsingen aufgrund von Zeitversetzung nicht möglich :D) und dass obwohl die Kleinen schon sehnsüchtig auf ihre Geschenke warteten 🙂 Danke für den Anruf. Auch wenn das alles im Kopf kaum zusammengepasst hat – in Unterwäsche am Fenster stehen, schwitzen trotz Dunkelheit und auf dekorierte Palmen in den Innenhof schauen! Da kann man sich kaum vorstellen, dass Familie und Freunde die Kirche in dicken Jacken besuchen und vor dem Weihnachtsbaum in der beheizten Stube sitzen!

Nach einer letzten Dusche und einem ebenso genialen Frühstück wie am vorigen Tag, sind wir vier zurück nach Manga. Auf der Fahrt wurde etwas fehlender Schlaf der letzten Tage nachgeholt. Nun schreiben wir den 25. Dezember, kenianischer und amerikanischer Weihnachtstag. Gegen Mittag haben wir Melanie´s Gastfamilie erreicht und Domenic, Philes und Angie warteten schon sehnsüchtig auf die Besucher. Es gab leckere Chapati mit Fleisch. Es wurde ein wenig erzählt und dann sind wir Richtung Markt, weil Lisa und Paul Socken aus California mitgebracht haben, um sie den Kindern zu geben. Das war ein einziges Durcheinander! Und Melanie und mir wurde nochmal bestätigt, dass unsere Hausbesuche besser sind als ein Verteilen auf dem Markt. Denn wenn erst einmal jemand sieht, dass man was zu verschenken hat, kommen alle!

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Melanie mit ihrem Papa

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„unsere“ besonders liebgewonnene Familie zuhause besuchen, hier wohnen Tür an Tür Familien!

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Nyaweta am Strahlen

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Baby Joshua – der Kleine wächst und wächst

Für einen kurzen Moment sind wir dann noch in meine Gastfamilie und dann sind die drei los nach Kisii Town, um morgen mit der Safari starten zu können! Leider hatten sie nur wenig Zeit hier im Dorf und bleiben generell nur 6 Tage in Kenia, aber umso mehr genießt Melanie natürlich ihre Anwesenheit. Ansonsten war am 25. noch weniger von Weihnachten zu spüren als am 24. Dezember. Kein Kirchengang, keine Geschenke, keine Dekoration (außer mein selbstgebastelter Weihnachtsbaum) und keine Weihnachtsstimmung! Der einzige Unterschied ist wirklich das Essen: In meiner Familie gab es Reis, Kartoffeln, Chapati und Fliesch 🙂 Und mein Gastvater ist gekommen mit dem Motorrad aus Nairobi. Sodass ich die Tage ein kostenloses Bike zur Verfügung habe 😉 Ich habe lange überlegt, ob und was ich meiner Gastfamilie schenke. Marion wurde Anfang Dezember für die Aufnahme in der Nyansiongo Boarding School bestätigt. Dies ist ein Internat, welches sehr beliebt ist, aufgrund von Nicht-Schlagen der Kinder und guter Unterricht. Selbst meine Cousinen aus Nairobi wollen auf die Schule gehen und das vom anderen Ende Kenias. Doch leider hat diese gute Schule auch seinen Preis, mit allen Besorgungen an die 300 Euro für die ersten Monate. Das war mein Weihnachtsgeschenk. Ich habe ihnen einen Monat meines „Gehaltes“ (also Kindergeld plus Taschengeld vom ICYE) gegeben und werde Pläne mit meiner Gastmutter ausarbeiten, wie sie die Schulkosten zukünftig größtenteils selbst zahlen kann. Denn nochmal kann ich solch eine Summe nicht spenden und will ich natürlich auch nicht!

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Jasko wollte nicht so wie wir 😀

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tolles Lachen 🙂

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Daswurde auch die drei folgenden Tage kräftig ausgenutzt und ich bin das ein oder andere Mal mit Brian heimlich losgefahren, bzw haben sogar einen Tagestrip in die Großstadt Kisii Town mit Marion unternommen. Das erste Mal für mich auf einer naja vllt Landstraße?! Normalerweise habe ich auf Löcher im Boden, spielende Kinder und Kühe auf der Straße zu achten. Doch bei 100 km/h im rasenden Verkehr – das ist nochmal ein ganz anderes Feeling. Und man muss unglaublich aufpassen. Als Motorrad wird man nicht oft als gleichwertiges Transportmittel angesehen, sodass einem schonmal auf beiden Spuren Laster entgegen kommen können, denn schließlich kann das Motorrad ja auf den Seitenstreifen ausweichen und MUSS es ja am Ende auch 🙂

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meine Geschwister haben lustige Fotos mit dem Motorrad gemacht 🙂

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Yvonne am Kochen

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Marion und Jasko

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mein Liebling!

Am 29. Dezember haben mich Lisa, Paul und Melanie wieder in Kijauri aufgesammelt, wo ich ein riesiges Weihnachtspaket meiner Eltern in Empfang nehmen konnte! Habt so vielen Dank. Die Süßigkeiten probieren wir wenigstens etwas zu sichern (klappt nicht so gut), das Buch hat nur einen Tag durchgehalten, ich kann endlich wieder Musik hören und der tolle Film hat uns alle begeistert!

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Nun brachen die letzten Stunden mit Melanies Eltern an und wir haben lecker Mittag gegessen und in einer Bar wurde mir Masai Mara vorgeschwärmt. Nun ist die Vorfreude schier zum Platzen, bis Vati und Jasper kommen und wir auch diese tolle Safari machen! 🙂

Gegen 22 Uhr haben wir die beiden zum Flughafen entlassen und haben den Abend mit Amelie und Masa im Hostel ausklingen lassen. Das erste Mal, dass wir den Raum im Hostel wechseln mussten. Kakerlaken und solch Viehzeug ist ja hier normal und befindet sich auch in großer Zahl in meinem Zimmer in Manga, aber diesmal war es doch sehr extrem. Und wenn man schon Angst hat, beim Klogang bekrabbelt zu werden … NEIN!

Am nächsten Morgen ging es dann auf nach Mombasa. Warum auch immer … aber wir waren gute 12 Stunden unterwegs und dementsprechend leer war unser Akku beim Eintreffen im Appartment. Diesmal haben wir uns etwas direkt am Diani Beach gemietet, zwar ohne Pool oder Wi-Fi, aber dafür nur 5 min bis zum schönsten Strand 🙂

Der letzte Tag im Jahre 2014 wurde größtenteils am Strand verbracht, abends sind wir in ein schnuckliges Restaurant gegangen und haben etwas die Zeit vergessen. Also sind wir halb rennend zum Meer, um ja nicht Mitternacht zu verpassen – übrigens zwei Stunden eher als in Deutschland und 11 Stunden früher als California. Aus der Ferne haben wir dann ein schönes Feuerwerk sehen können. Der wohl einzige Ort in Kenia, wo die Hotels das für die Toursiten angagieren. Mit Deutschland natürlich nicht zu vergleichen, aber trotzdem beeindruckend. Da der Eintritt zur Beach-Party 10 Euro waren, haben wir unsere eigene kleine Party davor gefeiert. Mit etwas Alkohol haben wir dann die ganze Nacht am Strand verbracht, haben gebadet, ein Schiff gekapert und gequatscht. Der Sonnenaufgang war unser Ziel, auch wenn die letzte Stunde dann doch an unseren Müdigkeitsreserven gezerrt hat. Doch wir wurden mit tollem Blick belohnt! Ein sehr anderes, aber umso tolleres Reinfeiern ins Jahr 2015!

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Nun war unser Schlafrhythmus hin, aber wie es sich für Jugendliche in den Ferien gehört, haben wir das auch die folgenden Tage nicht geändert. Bis Mittag hat kaum einer seine Augen aufgemacht, die späten Nachmittage, aber meistens eher die Abende und Nächte wurden am Strand verbracht. Bilder habe ich die Tage leider nicht viele gemacht, aber dafür gabs ja beim letzten Mal Mombasa genügend 😉 Wir waren die meiste Zeit zusammen mit Hanna (Island) und Leo (Deutschland), aber auch andere Freiwilligen, wie Masa, Julia, Juan, Paul, Patzy und Tenzin haben wir die Tage getroffen 🙂

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Nun sind wir wieder die typischen Nachteulen geworden und die Lust, auf Arbeiten nächste Woche hält sich in Grenzen! Heute bin ich im Midtermcamp angekommen, ein Wiedersehen aller Freiwilligen nach der Hälfte des Jahres. Jeder hat ein eigenes Zimmer (wann gabs dass das letzte Mal!), freies W-Lan (deswegen erst jetzt die Einträge) und jederzeit super Essen. Inwiefern das vorgegebene Programm eingehalten wird, werden wir uns überraschen lassen. Ihr wisst ja – Kenia !!! 😀

Melanie und ich haben ein neues Spiel ins Leben gerufen: die besten Fotos beim Schlafen schießen! Das hat sich nun unter uns Freiwilligen rumgesprochen und es gibt immer wieder Lacher über lustige Schnappschüsse.

 

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Eine andere Neuigkeit gibt es auch noch: Melanie will das Projekt wechseln. Wir beide fühlen uns nicht besonders wohl auf Arbeit. Ich werde von den Lehrern regelrecht gemieden und absichtlich auf Abstand gehalten und bei Melanie sind die Schüler ein Grauen. Vor längerer Zeit hatten wir schonmal drüber gesprochen, vllt zu wechseln. Für mich kommt es aber nicht in Frage, alles nochmal von vorne anzufangen mit keiner Garantie, dass es besser wird. Außerdem wäre die Wahrscheinlichkeit, dass wir wieder irgendwo zusammen hinkommen, sehr gering. Doch Melanie hat die Entscheidung nun gefasst und will alles in Gang setzen, um nach Nairobi versetzt zu werden! Wie die Zeit dann für mich wird, muss ich sehen. Es wird sehr schwer werden und sehr vieles hier ändern

Doch die Vorfreude auf Vati und Jasper am 23. Januar ist sehr groß. Ich habe viele Pläne mit den beiden, wir werden auf Safari gehen, ein paar Tage in Manga leben und einige tolle Orte besuchen. Nur noch 16 Tage 🙂

Seid lieb gegrüßt, Hannah

 

Jasko (24)
erinnert ihr euch noch, wie klein Jasko am Anfang war?

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langsam passt er nicht mehr auf meinen Arm – wo ist mein Baby geblieben?!

3 Kommentare


  1. Na, dann Dir noch ein tolles Jahr 2015- wieder so ein Spannendes mit vielen Entscheidungen und Weichenstellungen.
    Mit 2014 hast Du uns ja viel Freude bereitet- Abi- toller Abiball und dann die herrlichen Berichte aus Kenia. Und Deine Neugierde und Freude an allem Neuen hält an- offenbar. Obwohl Melanie mit ihrem Zungenkuss nicht zu toppen ist- da musst Du nachlegen.
    Wirklich kaum zu glauben, wie unterschiedlich wir leben. Ich bin gerade dabei zum ich weiß nicht wievielten Mal die Kerzen am Baum zu wechseln- Krippe, Engelchen. Und dann dieser Weihnachtsbericht. Ich dachte, nun trifft Dich die 6 Stunden LobpreisOhneEnde-Christvesper. Aber nein… das habt ihr ja sauber ausgelassen.
    Sei fest und herzlich umarmt.
    Dein Stephan

    Antworten

  2. Hallo Hannah,
    frohes neues Jahr !!!!
    Die Schildkröten sind echt süß .
    Aber Zungenkuss mit einer Giraffe …….. naja ich weiß ja nicht !
    Viel Spaß noch !!
    deine Cousine Anna

    Antworten

  3. Hey Schwesterherz,
    da hattest du ja mal Luxusweihnachtsfest pur, wahnsinn 😀
    War auf jeden fall schön wieder was von dir zu lesen und ich wünsche dir mit Vati und Jasper eine tolle Zeit.
    dein Arvid

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